Jahrestagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften

Jahrestagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin in Kooperation mit Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und der Berliner Medizinischen Gesellschaft am 19.05.26 mit dem Thema „Aus Gesundheitskrisen lernen und gemeinsam besser werden“: exzellente und ehrliche Veranstaltung mit dem Ziel einen öffentlichen, multiprofessionellen, wissenschaftlichen, vertrauensbildenden Austausch über erlebte Krisen und zukünftiges Managemen.

Diskussionsforum mit Prof. Martin Beer – Friedrich-Loeffler-Institut, Prof. Claudia Spies- Berliner Medizinische Gesellschaft, Prof. Schmidt-Chanasit und Prof. Detlev Krüger – Leibniz-Sozietät

 

Prof. Heinz Zeichhardt Ehrenmitgliedschaft

Prof. Heinz Zeichhardt mit der Ehrenmitgliedschaft der Berliner Medizinischen Gesellschaft am 13.01.2026 ausgezeichnet

 

Prof. Zeichhardt ist ein ausgewiesener Wissenschaftler in der Qualitätskontrolle und Standardisierung der Virusdiagnostik. Seit 1984 engagiert er sich in der Berliner Medizinischen Gesellschaft (BMG) und ist seit 2001 stellvertretender Vorsitzender. Seit 2014 macht er sich für die Gesellschaft als von der BMG entsandter Geschäftsführer bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts „Langenbeck-Virchow-Haus“ verdient.

Prof. Heinz Zeichhardt Ehrenmitgliedschaft

Prof. Heinz Zeichhardt mit der Ehrenmitgliedschaft

der Berliner Medizinischen Gesellschaft

am 13.01.2026 ausgezeichnet

Prof. Zeichhardt ist ein ausgewiesener Wissenschaftler in der Qualitätskontrolle und Standardisierung der Virusdiagnostik. Seit 1984 engagiert er sich in der Berliner Medizinischen Gesellschaft (BMG) und ist seit 2001 stellvertretender Vorsitzender. Seit 2014 macht er sich für die Gesellschaft als von der BMG entsandter Geschäftsführer bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts „Langenbeck-Virchow-Haus“ verdient

 

Prof. Michael Hortsch, Ph.D.

Der folgende Artikel von Prof. Michael Hortsch, Ph.D. (Professor of Cell and Developmental Biology and of Learning Health Sciences at the University of Michigan, Medical School) beleuchtet das Leben und Wirken des Berliner Arztes und Wissenschaftlers Dr. Hans Kohn. Der Artikel, erschienen 2025 in der Fachzeitschrift The Anatomical Record.

Die Geschichte von Dr. Hans Kohn ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie politische Machtübernahmen das wissenschaftliche und gesellschaftliche Leben tiefgreifend verändern können. In den frühen 1930er-Jahren wurde die Berliner Medizinische Gesellschaft durch das nationalsozialistische Regime gleichgeschaltet. Der renommierte jüdische Arzt und Forscher Dr. Hans Kohn, bekannt für die Entdeckung der „Kohn’schen Poren“, wurde Opfer politischer Verfolgung. Dieser Artikel beleuchtet nicht nur Kohns wissenschaftliche Leistungen und sein Engagement für die medizinische Gemeinschaft, sondern auch die Mechanismen, mit denen autoritäre Regime Wissenschaft und Gesellschaft untergraben. Ein Beitrag zur Erinnerung – und eine Mahnung für die Gegenwart.

Samuel-Mitja-Rapoport-Kooperationspreis

Große Ehre für die Berliner Medizinische Gesellschaft

 

Am 26.06.2025 wurde der Samuel-Mitja-Rapoport-Kooperationspreis im Rahmen des Leibniz-Tages 2025 an die Berliner Medizinische Gesellschaft verliehen.

Diese Auszeichnung würdigt die Kooperation mit der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. bei der Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen, insbesondere der Biesdorfer Medizinischen Abende, sowie für die Förderung der medizinischen Forschung und die Verbreitung ihrer Ergebnisse.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Partnern, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. 🏆

Prof. Dr. Michail Davydov, verstorben 2025

Unser Ehrenmitglied, Prof. Dr. Michail Davydov, verstorben 2025

Davydov wurde 1947 in Konotop in der Ukraine geboren. Nach dem Medizinstudium in Moskau ging er an das Krebsforschungszentrum Nikolai Blochin und wurde dort zum Chirurgen ausgebildet. Ab 1988 leitete er die Abteilung für Bauch- und Thorax-Onkologie, 2001-2017 war er Direktor des Zentrums. Er war außerdem Lehrstuhlinhaber an der Medizinischen Hochschule Pirogow in Moskau.

Er war ein brillanter Chirurg, der das Arsenal der Techniken bei Karzinomoperationen vor allem im Brust- und Mediastinumbereich erweitert hat. Dabei operierte er, trotz der erheblichen administrativen Arbeitsbelastung, die die Leitung einer so großen Einrichtung zwangsläufig mit sich bringt, bis zu seinem Ausscheiden aus dem Dienst täglich selbst. Dadurch war es ihm vergönnt, sein Können an viele Schüler weiterzugeben.

Davydov erhielt für seine Leistungen zahlreiche Anerkennungen seines Heimatlandes und aus dem Ausland. Er ist seit 2003 Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften. 2006-2011 war er Präsident der Russischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften.

Die Ehrenmitgliedschaft der Berliner Medizinischen Gesellschaft wurde Davydov im April 2009 verliehen „für seine besonderen Verdienste um die Verbesserung der Beziehungen der russischen und der deutschen Medizin“. Davydov verstarb am 8. Februar 2025.